Tracking Server-Side vs Client-Side: Warum die traditionelle Methode den ROAS Ihrer Schweizer Kunden tötet

Veröffentlicht von Thomas dans la catégorie Tracking Letzte Aktualisierung : 09.01.2026 à 12h28


Inhaltsverzeichnis

Die Welt des Trackings erlebt ihre größte Revolution seit der Erfindung des Cookies. Wenn Ihre Agentur das Tracking Ihrer Kunden noch ausschließlich über den Browser (Client-Side) konfiguriert, verlieren Sie wahrscheinlich zwischen 15% und 30% der tatsächlichen Conversions.

Warum? AdBlocker, ITP (Intelligent Tracking Prevention) von Apple auf iOS17 und das programmierte Ende von Drittanbieter-Cookies.

Bei A-Track migrieren wir Schweizer KMUs und Großkunden zum Tracking Server-Side. Das ist kein technischer "Trend", es ist die einzige Möglichkeit, die Werbeleistung (ROAS) Ihrer Kampagnen im Jahr 2025 zu retten.

Was ist Tracking Server-Side? (Definition)

Um es zu verstehen, vergleichen wir die beiden Methoden:

  • Tracking Client-Side (Traditionell): Der Browser des Nutzers (Chrome, Safari) sendet die Daten direkt an die Plattformen (Facebook, Google, LinkedIn). Das ist die "Pixel"-Methode.

    • Problem: Die Browser und AdBlocker blockieren zunehmend diese Anfragen.

  • Tracking Server-Side: Der Browser sendet die Daten an einen Zwischenserver, den Sie kontrollieren (Ihre eigene Subdomain, z.B.: data.votreclient.ch). Dieser Server bereinigt, anonymisiert und überträgt dann die Daten an die Plattformen (über API).

    • Vorteil: Sie übernehmen die Kontrolle. Die Blocker können das endgültige Ziel der Daten nicht sehen.

Warum Client-Side für Marketingagenturen obsolet ist

Wenn Sie Media-Budgets für Google Ads oder Meta Ads verwalten, haben Sie einen Rückgang der Leistung oder eine Inkonsistenz zwischen dem Back-Office Ihrer Kunden (Shopify, WooCommerce) und Ihren Werbeberichten bemerkt.

Hier sind die Schuldigen:

  1. Apple begrenzt die Lebensdauer von Cookies auf 7 Tage, manchmal sogar auf 24 Stunden. Wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt und 8 Tage später kauft, wird die Conversion nicht zugeordnet.

  2. AdBlocker: Etwa 25% bis 30% der Schweizer Internetnutzer verwenden einen Ad-Blocker, der das Laden des GTM-Skripts oder des Facebook-Pixels verhindert.

  3. Web-Performance (Core Web Vitals): Das Laden von Dutzenden von Drittanbieter-Skripten (Facebook, LinkedIn, TikTok, Hotjar) im Browser verlangsamt die Website.

Die technische Lösung: GTM Server-Side & Stape.io

Um diese Probleme zu lösen, setzen wir eine robuste Infrastruktur auf, die auf zwei Säulen basiert:

  1. Google Tag Manager (GTM) Server-Side: Der Container, der die Datenströme auf Serverseite orchestriert.

  2. Stape.io: Unser bevorzugter Infrastrukturpartner.

Warum Stape.io unverzichtbar ist?

Anstatt komplexe und kostspielige Google Cloud-Instanzen zu verwalten, bietet Stape.io eine optimierte Lösung für GTM Server-Side.

  • Europäische Proxys: Wir konfigurieren die Stape-Server in der EU, was eine bessere Einhaltung von RGPD/revDSG gewährleistet als ein Server in den USA.

  • Umgehung der AdBlocker: Dank des "Custom Loader" wird das GTM-Skript für Blocker unsichtbar.

  • Die Integration der Conversion-APIs ist nativ.

Die Kostenfrage: Wie rechtfertigen Sie diese Investition gegenüber Ihren Kunden?

Der Umstieg auf Server-Side hat Kosten (Setup + monatliches Server-Abonnement). Oft ist das der Punkt, an dem KMUs zögern. So überwinden die Partneragenturen von A-Track diese Einwände mit dem Argument "Doppelter Effekt":

1. Das Leistungsargument (ROAS)

Es ist mathematisch. Indem Sie die 15-20% der verlorenen Conversions aufgrund von iOS und AdBlockern zurückgewinnen, füttern Sie die Algorithmen für "Smart Bidding" von Google und Meta besser.

  • Ergebnis: Die Kosten pro Akquisition (CPA) sinken. Die Investition in den Server (oft nur einige Dutzend Franken pro Monat) wird durch die wiedergewonnene Werbeeffizienz x10 zurückgezahlt.

Mit Server-Side lassen Sie Facebook oder Google nicht mehr "unkontrolliert" Daten von der Website Ihres Kunden "absaugen".

  • Der Sicherheitsfilter: Auf dem Server können wir die Daten bereinigen (z.B. eine IP-Adresse oder eine E-Mail-Adresse entfernen) bevor wir sie an Google in die USA senden. Das ist ein Beweis für "Privacy by Design", der von DPOs und Schweizer Prüfern sehr geschätzt wird.

FAQ: Server-Side kurz erklärt

Ersetzt Server-Side vollständig das Pixel? Nein, ideal ist eine "Hybride"-Konfiguration. Wir behalten das Pixel für die Einfachheit und fügen die API Server-Side (CAPI) hinzu, um die Lücken zu schließen. Die Plattformen deduplizieren dann die Ereignisse.

Ist es mit allen CMS (Shopify, WordPress, Prestashop) kompatibel? Ja. Da wir die Datenschicht (DataLayer) und GTM verwenden, können wir das Server-Side-Tracking auf jeder Webtechnologie implementieren, die Ihre Kunden nutzen.

Macht das die Website schneller? Absolut. Indem wir die Ausführung der Tags vom Browser des Nutzers auf den Server verlagern, werden Ressourcen auf dem Telefon oder Computer des Besuchers freigesetzt. Die Website lädt schneller, was das SEO verbessert.

Ihre Kunden verlieren ohne es zu wissen Conversions

Lassen Sie nicht zu, dass die technische Infrastruktur die Kreativität Ihrer Kampagnen einschränkt. Überlassen Sie den "Motor" den Spezialisten.


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