LinkedIn Ads Tracking: der umfassende Leitfaden für zuverlässiges und konformes Tracking in der Schweiz (client-side & server-side)

Veröffentlicht von Matthieu dans la catégorie Tracking Letzte Aktualisierung : 09.01.2026 à 12h28


Inhaltsverzeichnis

Der Erfolg einer LinkedIn Ads-Kampagne beruht nicht nur auf einer guten Zielgruppe oder einer guten Botschaft.
Die wahre Leistung kommt von der Messung.
Und um korrekt zu messen, müssen Sie ein zentrales Element beherrschen: das Tracking von LinkedIn Ads-Conversions.

Ohne präzises Tracking kann LinkedIn nicht verstehen, welche Kampagnen Leads, Anmeldungen oder Verkäufe generieren.
Mit zuverlässigem Tracking werden Ihre Kampagnen intelligenter, rentabler und vorhersehbarer.

In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, wie das LinkedIn-Tracking genau funktioniert, welche Grenzen es hat, wie man es client-seitig und server-seitig integriert und warum A-Track die Referenzlösung für konformes, robustes und in der Schweiz gehostetes Tracking ist.

1. Was ist LinkedIn Ads Tracking?

Das LinkedIn Ads Tracking ermöglicht es LinkedIn, die Aktionen auf Ihrer Website zu messen:

  • Formular gesendet

  • strategische Seite besucht

  • Dokument heruntergeladen

  • Kontaktaufnahme

  • B2B- oder B2C-Kauf

  • Newsletter- oder Webinar-Anmeldung

Dieses Tracking basiert auf zwei komplementären Technologien:

  • Insight Tag (client-side): ein JavaScript-Skript, das im Browser ausgeführt wird.

  • LinkedIn Conversions API (server-side): ein Versand von Ereignissen von Ihrem Server über GTM Server.

Diese beiden Systeme ermöglichen es LinkedIn, die Conversions korrekt zuzuordnen, das Lernen der Kampagnen zu optimieren und die Kosten pro Lead zu verbessern.

2. Wie funktioniert das Insight Tag (client-side tracking)

Das Insight Tag ist das Äquivalent zum Meta-Pixel für LinkedIn.

Es dient dazu:

  • die besuchten Seiten zu erfassen,

  • zu identifizieren, wann ein Nutzer eine Aktion ausführt (Verkauf, Lead, Fortschritt im Funnel),

  • dieser Aktion eine LinkedIn-Kampagne zuzuordnen,

  • Retargeting-Zielgruppen zu erstellen,

  • die Optimierungsmodelle zu speisen.

Grenzen:

  • von Adblockern blockiert,

  • gestört durch die Deaktivierung von Drittanbieter-Cookies,

  • behindert durch die Datenschutzeinstellungen bestimmter Browser.

Es ist die einfachste Methode, aber nicht die zuverlässigste.

3. Installieren des Insight Tag über den Google Tag Manager

Schritt 1 - Aktivieren des Insight Tag im Campaign Manager

Im LinkedIn Campaign Manager:
=> Ressourcen => Insight Tag => Installieren.

Schritt 2 - Partner-ID kopieren

Dies ist die eindeutige Kennung Ihres Werbekontos.

Schritt 3 - Erstellen eines Tags in GTM

Im Google Tag Manager:

  • Neues Tag => “LinkedIn InsightTag 2.0”

  • Partner-ID einfügen

  • Trigger: “Alle Seiten”

Schritt 4 - Veröffentlichen

Immer in GTM vor der Veröffentlichung testen.

4. LinkedIn-Conversions konfigurieren

Im Campaign Manager => Conversions

Sie müssen festlegen:

  • einen Namen (z. B.: Kontaktformular - Lead)

  • eine Kategorie (Lead, Kauf, Anmeldung…)

  • einen Geldwert (falls zutreffend)

  • ein Attributionsfenster

  • ein Attributionsmodell (erster Klick / letzter Klick)

  • die Tracking-Methode (URL oder Ereignis)

LinkedIn bietet 2 Arten der Implementierung an:

  1. URL-basiert

  2. JavaScript-Ereignis-basiert über GTM

Erweiterte Conversions (Formular, Button-Klick, nicht seitenbasierte Aktion) müssen die Ereignismethode verwenden.

5. Fortgeschrittenes Tracking: Conversion-ID + Ereignistrigger

Um ein spezifisches Ereignis (z. B.: Formularübermittlung) zu verfolgen, stellt LinkedIn bereit:

  • Ihre Partner-ID (Konto)

  • Ihre Conversion-ID (spezifisches Ereignis)

In GTM erstellen Sie:

  • ein Tag für die InsightTag-Conversion

  • Partner-ID

  • Conversion-ID

  • Trigger für die gewünschte Aktion (Formular absenden, Klicken, benutzerdefiniertes Ereignis…)

Dies ist die Grundlage für ein sauberes und granulareres Tracking.

6. LinkedIn-Tracking serverseitig (server-side tracking)

Das serverseitige Tracking ist die moderne, zuverlässige und konforme Version.

Es besteht darin, Ihre Ereignisse von Ihrer eigenen Infrastruktur an LinkedIn zu senden und nicht vom Browser des Nutzers.

Wesentliche Vorteile:

  • zuverlässiger (abhängig von Cookies)

  • weniger betroffen von iOS, Firefox, Safari

  • kompatibler mit revDSG/RGPD

  • weniger anfällig für Adblocker

  • verbessert die Qualität des an LinkedIn gesendeten Signals

  • Reduzierung der Latenz => schnellere Website

Nachteile:

  • technisch komplexere Installation

  • benötigt einen Server oder einen GTM-Servercontainer

  • kann zusätzliche Kosten verursachen

A-Track löst diese Hürden mit einer zu 100 % in der Schweiz gehosteten LinkedIn-API, die sofort einsatzbereit ist.

7. Verstehen der Event-ID und der Deduplication

Wenn Sie beide Methoden (Client + Server) aktivieren, riskieren Sie, 2 Signale für dieselbe Conversion zu senden.

=> LinkedIn muss sie zusammenführen, um nur eine Conversion zu zählen.

Das ist die Aufgabe der Event-ID.

Jede Conversion (Lead, Formular, Kauf) muss die gleiche Event-ID sowohl client-seitig als auch server-seitig übermitteln, um eine automatische Deduplication zu ermöglichen.

GTM bietet eine native Variable “Event-ID” (Gallery-Vorlage).

8. Integration der LinkedIn Conversion API mit GTM Server

Voraussetzungen:

  • Insight Tag client-seitig installiert

  • Ein funktionierender GTM-Servercontainer

  • LinkedIn-Zugriffstoken im Campaign Manager generiert

Integration:

  1. Installieren Sie das Tag “LinkedIn | CAPI Tag Template” im GTM Server

  2. Hinzufügen:

    • LinkedIn-Zugriffstoken

    • Partner-ID

    • Conversion-ID

    • Event-ID

  3. Triggern Sie dasselbe Ereignis wie client-seitig

  4. Änderungen veröffentlichen

Diese Konfiguration ermöglicht es, zuverlässige, konforme, reconciled Signale zu senden, die von LinkedIn Ads genutzt werden können.

9. Warum client-side + server-side kombinieren

Dies ist das von LinkedIn und modernen Plattformen empfohlene Modell.

• client-side speist die Retargeting-Zielgruppen
• server-side sorgt für eine zuverlässige Messung
• die Event-ID vermeidet Duplikate
• das maschinelle Lernen von LinkedIn erhält ein saubereres Signal => bessere Optimierung

Das ist genau das Modell, das wir bei A-Track implementieren.

10. Wie A-Track das LinkedIn-Tracking verstärkt

A-Track bietet 3 kritische Schichten:

1. Vollständige Schweizer Konformität (revDSG/RGPD)

  • Daten werden ausschließlich in der Schweiz gehostet

  • Keine persönlichen Daten werden ohne Zustimmung an LinkedIn gesendet

  • Vollständige Protokollierung

  • Integrierter Consent Mode

2. Hochleistungs-Server-Tracking

  • Ereignisse werden serverseitig übertragen

  • Automatische Deduplication

  • Resilienz gegenüber Adblockern

  • Erhöhte Zuverlässigkeit der Conversions

  • Verbesserung der LinkedIn-Optimierungsalgorithmen

3. Vereinfachte Installation

  • Keine Notwendigkeit, den GTM-Servercontainer zu verwalten

  • LinkedIn-API wird von A-Track konfiguriert und gewartet

  • Kontinuierliches Monitoring

Ergebnis:
Ihre LinkedIn Ads-Kampagnen werden vorhersehbarer, leistungsfähiger und skalierbarer.

Häufig gestellte Fragen

Wie installiere ich das LinkedIn Ads Tracking auf meiner Website?

Sie müssen das Insight Tag über den Google Tag Manager mit Ihrer LinkedIn Partner-ID installieren und dann ein Conversion-Tag mit der Conversion-ID für jede wichtige Aktion (Formular, Kauf, Schlüssel-Seite) hinzufügen. Für eine zuverlässige Nachverfolgung kombinieren Sie die Client-Seite und die Server-API.

Warum Server-seitiges Tracking für LinkedIn Ads verwenden?

Server-seitiges Tracking umgeht die Einschränkungen von Browsern, Adblockern und Cookie-Blockierungen, was zu zuverlässigeren Daten führt und LinkedIn ermöglicht, Ihre Kampagnen effektiver zu optimieren. Mit A-Track werden diese Daten in der Schweiz verarbeitet und gehostet, in vollständiger Übereinstimmung mit dem revDSG und der DSGVO.