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Es ist der älteste Konflikt der Welt in B2B-Agenturen. Der Marketingdirektor (die Agentur) sagt: "Sehen Sie, wir haben Ihnen diesen Monat 50 Leads gebracht, die CPL (Kosten pro Lead) sind um 20% gesunken!" Der Vertriebsleiter (der Kunde) antwortet: "Ja, aber das sind 50 Leads von schlechter Qualität. Keiner hat unterschrieben. Ihre Kampagne ist ein Misserfolg."
Wer hat recht? Oft beide. Die Agentur optimiert für das Volumen (den Lead), der Kunde will Wert (den Vertrag).
Das Problem ist die Datenlücke. Google und Facebook sehen das ausgefüllte Formular, aber sie werden blind, sobald der Interessent in das CRM oder das Telefon des Vertriebsmitarbeiters eintritt.
Die technische Lösung, die wir bei A-Track implementieren, heißt Offline Conversion Tracking. Es ist die einzige Methode, um Ihre Kampagnen nach dem tatsächlichen ROAS (Return on Advertising Spend) zu steuern, selbst wenn der Verkauf 3 Monate später bei einem Geschäftsessen in Lausanne erfolgt.
Was ist Offline Conversion Tracking? (Definition)
Es ist ein Mechanismus der "Feedback-Schleife" (Feedback Loop).
Der Internetnutzer klickt auf eine Anzeige. Wir erfassen seine eindeutige ID (GCLID für Google, FBCLID für Facebook).
Er wird zu einem Lead (füllt ein Formular aus). Wir speichern diese ID in seiner CRM-Kontaktkarte.
Er wird Kunde (Offline). Der Vertriebsmitarbeiter ändert seinen Status im CRM 30 Tage später auf "Gewonnen".
Die Rückmeldung: Das CRM (oder ein Server-Skript) sendet die Information an Google/Facebook: "Die ID X hat 10'000 CHF generiert".
Warum es die absolute Waffe für Schweizer Agenturen ist
In der Schweiz wird die Wirtschaft von Dienstleistungen mit hohem Mehrwert dominiert (Private Banking, Versicherungen, Kliniken, Immobilien, BTP, Software). In diesen Sektoren verkauft man nicht online mit einem Warenkorb.
Wenn Sie Offline Conversions nicht nutzen:
Optimieren Sie für die "Neugierigen": Die Algorithmen suchen nach Menschen, die Formulare ausfüllen, nicht nach Menschen, die kaufen.
Sie unterschätzen Ihre Arbeit: Sie können nicht beweisen, dass Ihre Kampagne im März den großen Vertrag im Juni generiert hat.
Technisches Tutorial: Wie setze ich die Pipeline auf?
Es ist keine Magie, es ist Datenengineering. Hier sind die 3 Schritte, die wir implementieren.
Schritt 1: Die Erfassung der ID (Das "Tagging")
Auf der Website Ihres Kunden müssen die Formulare geändert werden.
Wir erstellen ein verstecktes Feld im Formular.
Über Google Tag Manager erfassen wir den URL-Parameter gclid (Google Click ID) oder fbclid.
Wenn der Benutzer das Formular absendet, wird diese ID gleichzeitig mit seinem Namen und seiner E-Mail an das CRM gesendet.
Schritt 2: Die Speicherung im CRM
Hier blockiert es oft. Das CRM des Kunden muss in der Lage sein, diese Daten zu empfangen.
Die "Großen" (Salesforce, HubSpot, Pipedrive): Sie haben native Felder oder einfache Integrationen.
Die "Schweizer" (Bexio, Winbiz, SecuTix): Es ist komplexer. Oft muss ein benutzerdefiniertes Feld über die API erstellt werden. Hier kommt A-Track ins Spiel, um die technische Brücke zu schlagen.
Schritt 3: Die Rückmeldung (Der Upload)
Wie sagt man Google "Es ist gewonnen"?
Manuelle Methode (Die schlechteste): Exportieren Sie eine CSV aus dem CRM und importieren Sie sie jede Woche in Google Ads. Es ist mühsam und niemand macht es langfristig.
Automatisierte Methode (Unsere): Verwenden Sie Zapier, Make (Integromat) oder einen Server-Side Connector, um die Informationen automatisch über die API zu senden, sobald der Status auf "Deal Won" wechselt.
Bietstrategie: Wechsel zu "Value-Based Bidding"
Sobald die Daten zurückkommen, geschieht die Magie. Anstatt Google zu sagen: "Finde mir Leute für 50 CHF pro Lead" (Ziel-CPA), können Sie ihm sagen: "Finde mir Verträge, um einen ROI von 400% zu erreichen" (tROAS).
Der Algorithmus wird verstehen, dass ein Lead aus Genf zum Schlüsselwort "Vermögensverwaltung" besser konvertiert als ein Lead aus anderen Regionen zu einem generischen Schlüsselwort, und er wird die Gebote automatisch anpassen.
Compliance revDSG und "Enhanced Conversions für Leads"
Manchmal haben wir nicht den GCLID (wegen Cookie-Zustimmungen oder iOS). Nicht alles ist verloren. Google bietet das "Erweiterte Conversion-Tracking für Interessenten" an.
Das Prinzip: Anstatt auf die Klick-ID zu matchen, matchen wir auf die gehashte E-Mail oder die gehashte Telefonnummer.
Wenn der Interessent, der den Vertrag unterschreibt, die E-Mail jean@entreprise.ch verwendet, die auch sein Google/YouTube-Konto ist, stellt Google die Verbindung her.
Hinweis von A-Track: Diese Methode erfordert ein strenges SHA-256-Hashing vor dem Versand, um die revDSG einzuhalten.
Der Rat des A-Track-Experten
Übermitteln Sie nicht nur den endgültigen Verkauf! Übermitteln Sie auch die qualifizierten Zwischenschritte (z.B.: 'Entdeckungstermin vereinbart' oder 'Angebot gesendet'). Dies gibt dem Algorithmus (Machine Learning) schnellere Signale, ohne 6 Monate zu warten, bis der Verkaufszyklus abgeschlossen ist.
Ihre Vertriebsmitarbeiter beschweren sich über die Qualität der Leads?
Es ist Zeit, die Realität vor Ort mit Ihren Marketingkampagnen zu verbinden. Lassen Sie Ihre Kunden nicht mehr Ihre Arbeit anhand von Impressionen bewerten, sondern anhand von Umsatz.
A-Track verbindet Ihr CRM mit Google & Meta Ads für ein Management mit echtem ROI.