Fallstudie G. Salerno & Associés: Qualifizierte Leads verdreifachen bei absoluter Vertraulichkeit

Veröffentlicht von Thomas dans la catégorie Praxisfälle Letzte Aktualisierung : 09.01.2026 à 12h28


Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung: Die Ergebnisse (Vergleich 2023-2026 vs. 2021-2023)

  • Kosten pro Lead (CPA): -51% (von CHF 68.- auf CHF 33.-).

  • Konversionsvolumen: +302% (qualifizierte Leads verdreifacht).

  • Die Herausforderung: Eine B2B-Zielgruppe mit 48,5% Ablehnung von Tracking.


1. Das Paradoxon der Treuhandgesellschaft

Für eine Treuhandgesellschaft wie G. Salerno & Associés ist Vertrauen die Währung. Ihre Kunden sind Unternehmer und Unternehmen, die totale Diskretion verlangen.

Im Internet zeigt sich dies durch ein sehr spezifisches Verhalten: Die massive Ablehnung des Trackings. Die Statistiken ihres Tracking-Servers (Stape) sind eindeutig:

  • 48,52% der Besucher lehnen statistische Cookies (Opt-out) auf der Startseite ab.

  • 19,72% nutzen sichere Browser (Safari, Firefox), die das Tracking von Natur aus einschränken.

Die Sackgasse: Mit einer klassischen Konfiguration (Standard Google Analytics) war die Treuhandgesellschaft blind für mehr als die Hälfte ihres Traffics. Es war unmöglich, Google Ads-Kampagnen zu optimieren, wenn 1 Lead von 2 unsichtbar ist. Die Kosten pro Akquisition (CPA) stagnierten bei CHF 68.-, einem hohen Betrag selbst für B2B.

2. Die Lösung: Maximale Sicherheit & Modellierung

Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, ohne die ethischen Grundsätze der Vertraulichkeit zu gefährden, hat A-Track eine strikte "Privacy-First"-Architektur implementiert: Server-seitiges Tracking gekoppelt mit dem Google Consent Mode v2.

A. Der "Sicherheits-Sas" (Server-Seite)

Anstatt die Daten der Besucher direkt an Google zu senden, werden sie über einen sicheren Schweizer Server geleitet.

  • Anonymisierung: Die IP-Adressen werden vor dem Versand gekürzt.

  • Filterung: Sensible Daten werden entfernt. Google erhält nur das Nötigste für die Attribution.

B. Die KI-Modellierung (Consent Mode)

Dies ist der Schlüssel zur Leistung für G. Salerno. Da 48% der Menschen das Tracking ablehnen, verwenden wir den Consent Mode im "Erweiterten"-Modus. Google erhält anonyme Signale (ohne Cookies) von diesen Nutzern, was es seiner KI ermöglicht, die verlorenen Konversionen mit einer Genauigkeit von über 90% zu modellieren.

Ergebnis: Wir verfolgen keine Personen gegen ihren Willen, sondern messen die Gesamtleistung der Kampagnen.

3. Die Zahlen: Eine transformierte Rentabilität

Im Vergleich zur jüngsten Periode (mit Server-Seite) und der Historie (klassisches Tracking) ist der Einfluss der "Clean Data" auf die Google Ads-Algorithmen spektakulär.

Ein um den Faktor 2 gesenkter Akquisitionskosten

Indem wir den Algorithmus mit zuverlässigeren Daten (auch modelliert) füttern, zielt er besser.

  • Vorher: CHF 68.81 / Lead.

  • Nachher: CHF 33.72 / Lead.

  • Gewinn: Jeder investierte Franken bringt doppelt so viele qualifizierte Kontakte.

Leads-Volumen x3 (+302%)

Das Beeindruckendste ist nicht der Rückgang der Kosten, sondern die Explosion des Volumens.

  • Die Konversionsrate der Website stieg von 2,77% auf 8,66%.

  • Es ist nicht die Website, die sich geändert hat, sondern die Messfähigkeit. Zuvor existierten diese Konversionen, wurden jedoch nicht den Kampagnen zugeordnet. Heute sind sie sichtbar, was es ermöglicht, die Budgets auf die Keywords zu skalieren, die wirklich Umsatz bringen.

4. Technischer Fokus: Die Safari-Wiederherstellung (ITP)

Im Finanz- und Unternehmenssektor ist die Nutzung von Apple (iPhone/Mac) dominant. Die Serverprotokolle zeigen, dass 19,72% des gesamten Traffics von den Tracking-Präventionsmechanismen (ITP) "gerettet" wurden.

Konkrete Zahlen:

  • 3'645 Besuche über 90 Tage hätten eine Cookie-Lebensdauer von 24 Stunden oder 7 Tagen gehabt.

  • Mit der Server-Seite sind diese Cookies gesichert (First-Party), was es ermöglicht, eine Anfrage für ein Angebot einer vor 3 Wochen durchgeführten Sitzung zuzuordnen.

Fazit: Die Konformität ist ein Wachstumsmotor

Der Fall G. Salerno & Associés beweist eine wesentliche Tatsache für B2B-Akteure: Vertraulichkeit ist nicht der Feind des Marketings.

Im Gegenteil. Durch die Annahme einer Infrastruktur, die die Wahl des Nutzers (Management der 48% Ablehnungen) gewissenhaft respektiert und gleichzeitig die technischen Daten sichert, hat die Treuhandgesellschaft ihr Marketingkostenzentrum in einen äußerst rentablen Wachstumsmotor verwandelt.

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Häufig gestellte Fragen

Lead Gen B2B: Wie verfolgt man die Qualität der Leads?

Es reicht nicht aus, nur das Absenden des Formulars zu verfolgen. Man muss Server-Side verwenden, um ein "Offline-Event" an Google/Facebook zu senden, wenn der Lead ein "qualifizierter" oder "unterzeichneter" Kunde in Ihrem CRM wird.

Ist das Server-Side-Tracking nur für große Unternehmen reserviert?

Nein. Mit Lösungen wie Stape ist es auch für KMU zugänglich geworden. Es wird sogar empfohlen für jeden E-Commerce, der mehr als 20-30k CHF Jahresumsatz erzielt, um seine Daten zu sichern.

Verbessert das Server-Side-Tracking das SEO?

Indirekt, ja. Indem die Ausführung der Skripte (Facebook Pixel, Hotjar usw.) vom Browser auf den Server verlagert wird, wird der Code der Seite entlastet. Die Seite lädt schneller, was ein positiver Rankingfaktor für Google ist (Core Web Vitals).

Warum Server-seitiges Tracking für LinkedIn Ads verwenden?

Server-seitiges Tracking umgeht die Einschränkungen von Browsern, Adblockern und Cookie-Blockierungen, was zu zuverlässigeren Daten führt und LinkedIn ermöglicht, Ihre Kampagnen effektiver zu optimieren. Mit A-Track werden diese Daten in der Schweiz verarbeitet und gehostet, in vollständiger Übereinstimmung mit dem revDSG und der DSGVO.

Was ist das "Server-Side" Tracking?

Es ist eine Methode, bei der der Browser die Daten an Ihren Zwischenserver (Proxy) sendet, der sie bereinigt und dann an die Plattformen weiterleitet. Sie behalten die volle Kontrolle über die Daten, bevor sie zu den GAFAM gehen.

Was sind die monatlichen Kosten für eine Server-Side-Infrastruktur?

Mit Stape beginnt es bei etwa 20-30 CHF/Monat für eine Standard-Website, während es oft über 100-150 CHF/Monat bei Google Cloud für vergleichbare Leistungen kostet.

Was sind die wichtigsten Vorteile des Server-Side?

Umgehung von AdBlockern.

Verlängerung der Lebensdauer von Cookies (Umgehung von ITP Safari).

Datenschutz (Anonymisierung vor dem Versand).

Verbesserung der Ladegeschwindigkeit der Website (weniger Skripte im Browser).