revDSG vs RGPD: Der technische und strategische Leitfaden für Webagenturen in der Schweiz (2025)

Veröffentlicht von Thomas dans la catégorie Konformität Letzte Aktualisierung : 09.01.2026 à 12h28


Inhaltsverzeichnis

Als Geschäftsführer einer Web- oder Marketingagentur in der Romandie stehen Sie auf einem Drahtseil. Auf der einen Seite verlangen Ihre Kunden Leistung (Leads, Verkäufe, ROAS). Auf der anderen Seite hat sich der rechtliche Rahmen mit der revDSG (Neues Gesetz über den Datenschutz) und den europäischen Standards der RGPD verschärft.

Die Nichteinhaltung der Vorschriften bedeutet, dass Ihre Kunden mit Geldstrafen rechnen müssen und, schlimmer noch, ihr Vertrauen bei einer Prüfung verlieren. Aber zu viel Sicherheit ohne Strategie bedeutet, die Datenernte zu töten.

Bei A-Track glauben wir, dass gut verwaltete Compliance ein Geschäftsmittel und kein Hindernis ist. Hier ist Ihr Expertenleitfaden, um zwischen Bern und Brüssel zu navigieren, ohne das Tracking zu opfern.

Was sind die revDSG und die RGPD? (Definition)

Um zu beginnen, lassen Sie uns die unverzichtbaren Fakten festlegen, um die technischen Herausforderungen zu verstehen:

  • Die revDSG (Schweiz): Es handelt sich um das Bundesgesetz über den Datenschutz, das am 1. September 2023 in Kraft trat. Es zielt darauf ab, die Persönlichkeit und die Grundrechte von natürlichen Personen zu schützen, deren Daten verarbeitet werden. Es führt strafrechtliche Sanktionen (bis zu 250.000 CHF) ein, die direkt auf Führungskräfte abzielen.

  • Die RGPD (Europa): Die Allgemeine Datenschutzverordnung ist der Standard der EU. Sie ist extraterritorial: Ein Schweizer Unternehmen, das europäische Kunden anspricht, unterliegt ihr.

Der grundlegende Unterschied für Agenturen? Historisch gesehen ist die revDSG flexibler in Bezug auf die Zustimmung (Prinzip der möglichen Opt-out, außer bei sensiblen Daten), während die RGPD eine strikte Opt-in Zustimmung (explizite Zustimmung vor jeglichem Tracking) verlangt.

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Verwandte Dienstleistungen

Jährliche Wartung

langfristige Unterstützung, um Ihr Tracking aktuell zu halten und die Konformität über die Zeit zu gewährleisten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Google Consent Mode v2?

Es handelt sich um einen Mechanismus, der es Ihren Google-Tags (Analytics, Ads) ermöglicht, ihr Verhalten entsprechend der Wahl des Nutzers im Cookie-Banner anzupassen. Seit März 2024 ist dies unerlässlich, um die Werbefunktionen aufrechtzuerhalten.

Wer ist im Falle einer Geldstrafe verantwortlich: die Agentur oder der Kunde?

Die revDSG bestraft die natürliche Person, die innerhalb des Unternehmens verantwortlich ist (den Kunden). Allerdings kann die vertragliche Verantwortung der Agentur in Anspruch genommen werden, wenn sie ihrer Beratungspflicht nicht nachgekommen ist.

Ist ein Cookie-Banner für eine 100% schweizerische Website obligatorisch?

Technisch gesehen, wenn die Website keine sensiblen Daten verarbeitet und kein hohes Risiko-Profiling durchführt, verlangt die revDSG nicht immer ein ausdrückliches Banner. Allerdings verlangen Marketing-Tools (Google Ads, Meta Ads) dies in ihren Nutzungsbedingungen. De facto ist es also für jede kommerzielle Website obligatorisch.

Kann ich ein kostenloses Plugin für die Konformität verwenden?

Das wird dringend abgeraten. Kostenlose Plugins werden selten in Echtzeit mit den rechtlichen und technischen Entwicklungen (Cookie-Liste, TCF v2.2) aktualisiert. Eine professionelle CMP wie Cookie-Script automatisiert den Scan und die präventive Blockierung von Cookies.